KEV 2012

Publiziert: Thursday, den 16.February 2012 um 12:31 Uhr 

KEV 2012

 

 

 

Kategorie: Beschlüsse erneuerbare Energie 

LED-Strassenbeleuchtung in Igis GR

Publiziert: Tuesday, den 29.November 2011 um 05:52 Uhr 

Igis GR installiert auf gesamtem Gemeindegebiet LED-Strassenbeleuchtung.

Beitrag von Schweiz Aktuell, 28.11.2011

 

 

Kategorie: Solarenergie & Solartechnik 

Sunpower Photovoltaik-Modul E20 Serie mit über 20% Wirkungsgrad

Publiziert: Monday, den 18.July 2011 um 15:53 Uhr 

SunPower präsentiert eine neue Generation von Solarmodulen, welche die Vorteile der Hocheffizienztechnologie auf ein neues Niveau heben. Die Module der neuen E20 Serie setzen den neuen Maßstab in der Photovoltaik und erreichen einen bahnbrechenden Modulwirkungsgrad von über 20%.

Sunpower E20
 

  • Höchster Wirkungsgrad mit dem weltweit ersten Modul mit über 20% Effizienz, dem E20/333 oder 327 Solarmodul.
  • Maximale Leistung: Die Module der E20 Serie sind voll kompatibel mit trafolosen (TL) Wechselrichtern. Das bedeutet, dass die überlegene Modulleistung nun mit den effizientesten Wechselrichtern kombiniert werden kann, um die Energieerzeugung Ihres Systems zu maximieren.
  • Neue positive Leistungstoleranz: Mit der SunPower E20 Serie können Sie sicher sein, dass Sie die Leistung erhalten, für die Sie bezahlt haben, oder sogar mehr.
  • Die SunPower patentierte MaxeonTM Solarzellen-Technologie setzt den neuen Maßstab für Leistung und Zuverlässigkeit in der Photovoltaik, sie ermöglicht eine bis zu 50% höhere Energieausbeute als konventienelle Solarmodule. MaxeonTM Zellen halten den Weltrekord im Zellwirkungsgrad mit 22,4%.
  • Garantierte Leistung: Die neuen Solarmodule von SunPower werden mit den selben branchenführenden Garantien wie unser übriges Produktportfolio ausgeliefert; 10 Jahre Produktgarantie und 25 Jahre Leistungsgarantie.
  • Kategorie: Solarenergie & Solartechnik 

    Atomausstieg

    Publiziert: Thursday, den 09.June 2011 um 00:23 Uhr 

    Fukushima erreicht Schweizer Parlament

    Von Sonia Fenazzi, swissinfo.ch

    Die Schweiz macht einen weiteren Schritt in Richtung Atomausstieg. Der Nationalrat hat drei entsprechende Vorstösse gutgeheissen. Noch aber ist es ein weiter Weg bis zur Abschaltung der Atomkraftwerke. Er ist gespickt mit vielen Unbekannten.
    Es ist zwar noch keine grüne Revolution angesagt, und ein definitives Okay zum Regierungsplan für einen schrittweisen Ausstieg aus der Atomkraft stellen die Entscheide, die der Nationalrat am 8. Juni gefällt hat, auch nicht dar: Sie signalisieren aber einen Richtungswechsel in der eidgenössischen Energiepolitik. "Haben Sie den Mut, diesen Grundsatzentscheid zu fällen", sagte Energieministerin Doris Leuthard zu den Volksvertreterinnen und -vertretern vor der Abstimmung. Das Ja kam dank den Vertretern der Linken, Grünen und des Zentrums zustande.

    Dieser Entscheid ist eine Folge der Katastrophe von Fukushima, was im Nationalrat am Mittwoch auch einige Male zur Sprache gekommen ist. Dieses "schreckliche Desaster" in Japan habe sich für die Energiepolitik als Bruchstelle erwiesen, sagte der sozialdemokratische Nationalrat Eric Nussbaumer: Fukushima habe uns gelernt, dass auch in einem Land mit fortschrittlichster Technologie der schlimmste Fall jederzeit eintreten könne.
    "Fukushima hat allen vor Augen geführt, was Restrisiko bedeutet, und der Unfall hat gezeigt, dass Atomenergie nicht nachhaltig ist", sagte der Grünliberale Martin Bäumle.
    In der Schweizer Energiepolitik gibt es demnach ein Vor- und ein Nach-Fukushima. Erst nach der Katastrophe habe ein Grossteil der Bevölkerung die Gefahr realisiert, sagten einige Parlamentarier.

    Gewicht von Fukushima und des Wahljahres
    Umfragen haben gezeigt, dass die Mehrheit der Schweizer nicht mehr bereit ist, mit diesem Risiko zu leben. Diesem Volkswillen fällt in Bezug auf die im Oktober stattfindenden Parlamentswahlen grosses Gewicht zu.
    Die konservative Schweizerische Volkspartei (SVP), die den Atomausstieg bekämpft, hatte vergeblich eine Verschiebung der ausserordentlichen Parlamentssession über atomare und erneuerbare Energien auf ein Datum nach den Wahlen verlangt. Ein entsprechender SVP-Antrag war mit 126 gegen 64 Stimmen bei Enthaltungen abgelehnt worden.
    SVP-Vertreter warfen den Christ- und den bürgerlichen Demokraten (CVP und BDP) vor, nach Fukushima ihre Position betreffend der Atomenergie aus "wahltaktischen Gründen" angepasst zu haben. Andererseits wiederum warfen die Ausstiegswilligen der SVP vor, sie wolle den Entscheid des Parlaments herauszögern, um sich dem Willen des Stimmvolks zu entziehen.

    Aufeinanderprallen der Ideologien
    Die ganze Debatte zwischen Ausstiegswilligen und -unwilligen war spannungsgeladen: SVP-Vertreter und Freisinnige kritisierten die Ausstiegsbefürworter, sie wollten Atomkraftwerke abschalten ohne eine brauchbare Alternative gefunden zu haben. Damit werde die Energieversorgung und die Wirtschaft der Schweiz aufs Spiel gesetzt.
    Die erneuerbaren Energien reichten nicht aus, um die Atomenergie zu ersetzen, so die konservative Rechte. Sie beschuldigte die Ausstiegsbefürworter auch, "Illusionen zu verkaufen". Ausserdem seien erneuerbare Energien wie auch der importierte Strom teurer, was der Wettbewerbsposition der Schweizer Industrie schade. Bei einigen besonders energieintensiven Branchen würde dies das Risiko der Auslagerung verstärken. Diese Argumentation kam aber bei den Ausstiegsbefürwortern nicht an. Sie erwiderten, Investitionen in erneuerbare Energien brächten viele neue Arbeitsplätze und würden die Forschungsarbeit in der Schweiz stärken. Auch steige der Preis für Atomstrom stetig, während jener für nachhaltige Energien sinke. Auf mittlere Frist würde also der Vorteil, den die Atomkraft bisher auszeichnete, schwinden.
    Doris Leuthard schlug ausserdem der Wirtschaft Lösungen vor und versicherte, in ihrer Schublade befänden sich bereits Projekte - ohne jedoch auf weitere Details einzugehen.

    Keine Atomkraftwerke mehr
    Schliesslich nahm die Mehrheit der Ratsmitglieder die Vorschläge an, keine neuen Atomkraftwerks-Bauten mehr zu bewilligen und die Bewilligung bei den Bestehenden nicht mehr zu verlängern, wenn sie den Sicherheitsanforderungen nicht mehr genügten.
    Parallel dazu werden Massnahmen erarbeitet, um erneuerbare Energie zu fördern und die Energieeffizienz zu verbessern. Angeregt wurden auch Strategien zur Versorgungssicherheit ohne Atomstrom. Es soll möglichst wenig Energie aus dem Ausland importiert werden müssen.
    Der Bundesrat wird beauftragt, das Atomenergiegesetz zu modifizieren und dem Parlament ein Ausstiegs-Szenario aus der Atomkraft vorzulegen.

    Langsames Vorwärtsgehen
    Die grün-rote Linke im Rat wollte die alten Atomkraftwerke Mühleberg und Beznau bereits jetzt oder jedenfalls bald abschalten. Doch wurden ihre Vorschläge abgeblockt. Die Christ-Demokraten, die Bürgerlich-Demokratische Partei und die Grünliberalen sind zwar bereit, aus der Atomenergie
    auszusteigen, aber nur schrittweise. Diesbezüglich ziehen sie am gleichen Strick wie die SVP und der Freisinn.
    Der Nationalrat hat auch einige Motionen und Postulate gutgeheissen, die Massnahmen zur Förderung erneuerbarer Energien vorschlagen. Geprüft werden noch weitere Vorschläge, auf die am Donnerstag
    eingegangen wird.
    Der Ball wird nächste Woche an den Ständerat weitergereicht. Das Signal ist zwar gesetzt, doch die Partie noch nicht gewonnen. Die entsprechende Gesetzesrevision wird dem Parlament im nächsten Jahr noch vorgelegt werden müssen. Und das letzte Wort könnte das Stimmvolk haben, falls es zu einem Referendum kommt.
    Kategorie: Beschlüsse erneuerbare Energie 

    Kostendeckende Einspeisevergütung 2011

    Publiziert: Tuesday, den 22.February 2011 um 04:53 Uhr 

    Die Schweizerische Einspeisevergütung, für Photovoltaikanlagen,
    gültig ab 01.01.2011

    KEV 2011

    Kategorie: Beschlüsse erneuerbare Energie 

    Effizientestes flexibles Solarmodul auf der BAU 2011 in Berlin zu sehen

    Publiziert: Monday, den 17.January 2011 um 03:03 Uhr 

    flexibles SolarmodulDas bislang effizienteste flexible Photovoltaik-Modul für die Gebäudeintegration präsentiert der Dünnschicht-Hersteller Global Solar Energy auf der BAU 2011. Das 300 Watt-Modul basiert auf Kupfer-Indium-Gallium-diSelenid (CIGS)-Technologie und produziere rund doppelt so viel Solarstrom wie flexible Silizium-Solarzellen, berichtet Global Solar Energy. Mit einem Wirkungsgrad von 12,6 Prozent weise es die höchste Effizienz unter den bisher am Markt existierenden flexiblen Solarmodulen auf.

    Durch sein niedriges Gewicht von 2,5 Kilogramm pro Quadratmeter Fläche könne "PowerFLEX BIPV" auch auf Dächern mit geringer Tragfähigkeit installiert werden.

    Global Solar Energy will die gebäudeintegrierte Stromerzeugung revolutionieren

    "Wir haben festgestellt, dass die Bauindustrie noch nicht über voll optimierte Solar-Lösungen für Gebäudedächer verfügt. Unser flexibles Solarmodul wird die gebäudeintegrierte Stromerzeugung revolutionieren. Weil es sehr flexibel ist, bietet es viele innovative Einsatzmöglichkeiten auf Dächern und Fassaden. Bislang erreicht kein anderes Solarmodul auf dem Markt dieselbe Effizienz", so Jean-Noel Poirier, Vizepräsident für Marketing und Geschäftsentwicklung in der US-amerikanischen Konzernzentrale von Global Solar Energy. "Auch die Installationskosten sind niedriger als die aller anderen flexiblen Module, die es derzeit auf dem Weltmarkt gibt."

    Präsentation des PowerFLEX BIPV: BAU 2011 Neue Messe München Halle B2 Stand 337. 17. – 22. Januar 2011.

    Kategorie: Solarenergie & Solartechnik 

    Kostendeckende Einspeisevergütung 2011

    Publiziert: Monday, den 13.December 2010 um 04:11 Uhr 

    Kostendeckende Einspeisevergütung: Vergütung für Solarstrom sinkt – „Deckel“ steigt

    Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) für Solarstrom sinkt per 1. Januar 2011 um 18%. Gleichzeitig kann der Anteil des Solarstroms am KEV-Fördertopf („Solar-Deckel“) von bisher 5% auf 10% erhöht werden. Dies hat der Bundesrat heute entschieden. Grund dafür sind die deutlich gesunkenen Kosten für Photovoltaikanlagen.

    Durch Effizienzsteigerungen bei der Fertigung und Skaleneffekte durch die Massenproduktion von Solarmodulen sind die Preise für Photovoltaikanlagen deutlich stärker gesunken als bei der Einführung der KEV Anfang 2009 angenommen. Diese Preisvorteile müssen bei der Festlegung der Einspeisevergütung berücksichtigt werden, da die Anlagenbetreiber sonst zu hohe Renditen erzielen würden.

    Bereits per 1. Januar 2010 hatte das UVEK die Vergütungssätze für Solarstrom um 18% reduziert. Die Marktpreise für Photovoltaikmodule sind in diesem Jahr jedoch weiter gefallen.
    Durch die heute beschlossene erneute Reduktion um durchschnittlich 18% sinken die ungedeckten Kosten für Solarstrom - das sind die Mehrkosten, die über dem generellen Strom-Marktpreis liegen - unter 50 Rappen pro Kilowattstunde. Gemäss Energiegesetz steigt damit der maximale Anteil der Photovoltaik am KEV-Fördertopf („Deckel“) von bisher 5% auf 10%, so dass anstelle der bisherigen Zubauleistung von bisher total ca. 30 Megawatt (MW) ab 2011 jährlich Solarstromanlagen mit einer Leistung von insgesamt 50-70 MW freigegeben werden können. Dadurch kann die Warteliste der angemeldeten Projekte voraussichtlich bis 2013 abgebaut werden (2011: Alle per 1./2. Mai 2008 angemeldeten Anlagen auf der Warteliste. Restliche Anlagen anschliessend bis 2013).

    Unternehmen und Verbände der schweizerischen Solarbranche wurden vom UVEK zur heute verabschiedeten Absenkung angehört und begrüssen diese, da der Solarstrom dadurch einen grösseren Anteil der KEV-Mittel erhält und somit mehr Anlagen von der Einspeisevergütung profitieren können.

    2009 trug Solarstrom einen Anteil von 0.078% zur gesamten inländischen Stromproduktion bei. Derzeit speisen im Rahmen der KEV 1'600 Photovoltaikanlagen Solarstrom ins Netz ein, weitere 56 Anlagen haben einen positiven Bescheid und sind in Planung oder im Bau und 7'033 Anlagenprojekte sind auf der Warteliste.

    Die schweizerische Einspeisevergütung (KEV) für Photovoltaikanlagen, gültig ab 01.01.2011

    Kostendeckende Einspeisevergütung 2011

     

     

    Kategorie: Beschlüsse erneuerbare Energie 

    Selbstleuchtendes Solarmodul-Fenster

    Publiziert: Monday, den 06.December 2010 um 08:14 Uhr 

    Neuheit: Selbstleuchtendes Solarmodul-Fenster von Sunovation

    Elsenfeld, im November 2010. Sunovation GmbH bringt selbstleuchtendes Solarmodul-Fenster auf den Markt.

    Das innovative Produkt stellt eine Weiterentwicklung des SUNOVATION® Moduls dar und erlaubt eine ebenso einfache, wie eindrucksvolle Fassadengestaltung.

    Dieses neuartige Modul ist zugleich Fenster und autarke, sich selbst versorgende Lichtquelle, die durch Einsatz hochwertiger LED-Technik variabel in puncto Farbe und Außenwirkung ist. Das Modul generiert die zur Beleuchtung benötigte Energie eigenständig – durch sein intelligentes Energiemanagement-System leuchtet es automatisch bei Dunkelheit. Mit Hilfe der RGB-LED-Technik kann das Fenster-Modul zudem in verschiedenen Farben im Wechsel, in den Firmenfarben, oder je nach konkretem Anlass erstrahlen. Nach außen strahlt es gleichmäßig Licht ab und setzt durch das Spiel mit dem Schatten der Solarzellen das Thema "grüne Energie" in den Vordergrund.

     

    Selbstleutendes Solarmodul-Fenster

    Bild 1: Detailansicht des selbstleuchtenden Solarmodul-Fensters von Sunovation

    Das Fenster-Modul überzeugt durch sein außergewöhnliches Design und Funktionsintegration und bringt einen weiteren entscheidenden Vorteil mit sich: es kann problemlos anstelle von Glasscheiben in übliche Fensterrahmen eingepasst werden und verfügt über sehr gute wärmedämmende Eigenschaften. Bauliche Veränderungen und teure Sonderanfertigungen sind für den Einsatz der Designmodule nicht notwendig – sie können von jedem Fenster-Fachbetrieb eingebaut werden.

    Selbstleuchtende Solarmodul-Fenster verwandeln Gebäude in wahre Eye-Catcher. Durch den unkomplizierten Einbau ist dies nicht nur großen, repräsentativen Firmengebäuden vorbehalten - auch kleine Firmen und Privatpersonen können auf eindrucksvolle Weise Innovationskraft, Umweltbewusstsein und Design nach außen tragen.

    Selbstleutendes Solarmodul-Fenster

    Bild 2: Außenansicht des selbstleuchtenden Solarmodul-Fensters von Sunovation

    Sunovation möchte mit seinen Leichtbau-Modulen eine Brücke zwischen klassischen PV-Anwendungen und designorientierten Projekten schlagen. Das Unternehmen versteht sich als Nischenanbieter für Bereiche, in denen Glas-Glas-Modulen und Standard-Glas-Folien-Modulen natürliche Grenzen gesetzt sind.

    Kategorie: Solarenergie & Solartechnik 

    Turanor, Weltumschiffung mit Solarenergie

    Publiziert: Sunday, den 03.October 2010 um 09:26 Uhr 

    WeltumrundungMontag, 27. September 2010, 17:13 Uhr

    In der Solar-Technik jagt derzeit eine Weltneuheit die andere. Aus dem Hafen von Monaco ist das grösste, von reiner Sonnenenergie betriebene Boot zu einer Weltumrundung gestartet. Die technische Neuheit namens «Tûranor» ist eine Schweizer Errungenschaft.

     
    Das Solarboot «Tûranor» wird entlang des Äquators fahren.

    Die Motoren des 31 Meter langen und 15 Meter breiten Zwei-Rumpf-Schiffs laufen mit Solarstrom. Das ganze Schiff ist überdies aus handelsüblichen Teilen gebaut. Die Botschaft dieses Projekts lautet: «Solartechnologie ist nicht mehr exotisch».
    Von Monaco aus wird das Boot in Richtung Westen fahren und die Häfen Miami, Cancûn und San Francisco anlaufen. Die weitere Route führt über Sydney, Singapur und Abu Dhabi, ehe die «Tûranor» nächstes Jahr im Juni oder Juli wieder in Monaco eintreffen wird.

    Die Reise führt mehr oder weniger entlang des Äquators. Sinnigerweise, da dort die Sonneneinstrahlung am intensivsten ist. Im Werbeauftrag unterwegs: Sechs Leute sind an Bord der modern eingerichteten «Tûranor». Bezüglich deren Ausstattung mangelt es an nichts. An allen Etappen-Orten wird mit Hilfe der jeweiligen Schweizer Botschaften eine Ausstellung organisiert, welche Werbung für neue Energie-Nutzungen macht. (sf/from)
    Kategorie: Solarenergie & Solartechnik 

    SunPower Weltrekord, 24,2% Wirkungsgrad

    Publiziert: Monday, den 28.June 2010 um 08:48 Uhr 

    SunPower meldet neuen Photovoltaik-Weltrekord: Solarzellen-Prototyp mit 24,2 Prozent Wirkungsgrad produziert

    Hoch effizientes Solarmodul
			von SunPower
    Hocheffizientes Solarmodul
    von SunPower
     

    Die SunPower Corp. (San Jose, Kalifornien), Hersteller hoch effizienter Solarzellen, Photovoltaik-Module und -anlagen mit Sitz im Silicon Valley, meldete am 23. Juni 2010, das Unternehmen habe in seiner philippinischen Produktionsanlage eine Solarzelle in Standardgröße mit einem Wirkungsgrad von 24,2 Prozent hergestellt. Dieser neue Weltrekord wurde vom National Renewable Energy Lab (NREL) des US-Energieministeriums für großflächige Silizium-Wafer bestätigt, berichtet SunPower in einer Pressemitteilung.   "Dieser neue Weltrekord belegt, dass SunPower seine Führungsposition bei der Herstellung von Solarzellen mit dem weltweit höchsten Wirkungsgrad noch ausbauen kann", sagte Bill Mulligan, Vizepräsident für Technologie und Entwicklung bei SunPower. "Unsere patentierte firmeneigene Modultechnologie senkt die Solarstromkosten und erhöht dabei die Stromproduktion jedes einzelnen Moduls."

    Niedrigere Energiekosten, geringere Kosten pro Watt

    Der verbesserte Wirkungsgrad senkt die Energiekosten (Levelized Cost of Energy, LCOE), indem die Stromproduktion jedes SunPower-Moduls erhöht wird. Aus demselben Grund senkt der höhere Wirkungsgrad die Kosten pro Watt und pro Kilowattstunde für Rohstoffe und Materialien, Wertminderung sowie andere Herstellungskosten, Installationszeit, Fläche, Systembetrieb und damit verbundene Wartungsarbeiten. "Dieses Jahr feiern wir SunPowers 25. Geburtstag, und ich bin begeistert, welche technologischen Meilensteine dieses Unternehmen erreicht hat, die noch vor ein paar Jahren undenkbar gewesen wären", sagte Dr. Richard Swanson, Gründer und Technologiechef von SunPower. "Die Forschungs-, Entwicklungs- und Technikteams von SunPower haben den Modulwirkungsgrad in den letzten fünf Jahren um ganze vier Prozentpunkte gesteigert, während sie die Herstellungskosten radikal gesenkt haben. Auf ihren andauernden Erfolg sind wir extrem stolz."

    Kategorie: Solarenergie & Solartechnik 

    Mehr Geld für grünen Strom

    Publiziert: Saturday, den 19.June 2010 um 13:13 Uhr 

    Das Parlament hat heute in der Schlussabstimmung eine Revision des Energiegesetzes gutgeheissen, die eine Aufstockung der finanziellen Mittel für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) für grünen Strom sowie eine Anhebung des Wasserzinses vorsieht.

    Zur Finanzierung der kostendeckenden Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien und der weiteren Fördermassnahmen des Energiegesetzes wird seit dem 1. Januar 2009 auf jede verbrauchte Kilowattstunde ein Zuschlag erhoben. Dieser war bisher gemäss Energiegesetz (Artikel 15b Absatz 4) auf maximal 0,6 Rappen begrenzt.

    In der heutigen Schlussabstimmung zur Revision des Energiegesetzes genehmigte das Parlament nun eine Erhöhung dieses maximalen Zuschlags auf 0,9 Rappen ab 2013. Ab dann stehen damit rund 500 Millionen Franken (bisher rund 265 Millionen Franken) für die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien zur Verfügung. Das revidierte Gesetz kann per 1. Januar 2011 in Kraft gesetzt werden.

    Seit Mai 2008 sind so viele Anmeldungen für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) eingegangen, dass der Gesamt-Kostendeckel der KEV bereits am 1. Februar 2009 erreicht war. Seither mussten und müssen sämtliche Neuanmeldungen von Stromproduktionsanla-gen aus Wasserkraft (bis 10 Megawatt), Photovoltaik, Windenergie, Geothermie, Biomasse sowie Abfällen aus Biomasse auf unbestimmte Zeit auf eine Warteliste gesetzt werden. Durch die Anhebung des maximalen Zuschlags auf 0,9 Rappen erhöht sich ab 2013 der Gesamt-Kostendeckel. Bereits ab Mitte 2011 können wieder positive Bescheide ausgestellt und damit die Warteliste abgebaut werden. Dies ist möglich, da zwischen dem Zeitpunkt des positiven Bescheids und der Inbetriebnahme einer Anlage mehrere Jahre liegen (für Projektierung und Bau). Die zusätzlichen Mittel werden also frühestens ab 2013 gebraucht, wenn sie gemäss revidiertem Gesetz auch zur Verfügung stehen.

    Der Abbau der Warteliste und damit die positiven Bescheide werden auf Grundlage einer revidierten Energieverordnung erfolgen. Diese wird bis Mitte 2011 vom Bundesrat verabschiedet und umfasst vor allem Verbesserungen bei der administrativen Abwicklung der Projekte. Ausserdem wird die Höhe der Vergütungen für die verschiedenen Anlagetypen überprüft und nötigenfalls angepasst.

    Spezialfall Photovoltaik

    Gemäss Energiegesetz stehen für die Photovoltaik zurzeit nur 5% der gesamten KEV-Mittel zur Verfügung, ein Anteil der bei künftig sinkenden Produktionskosten für Solarstrom stufenweise ansteigen soll. Derzeit sinken diese Kosten kontinuierlich und markant ab, so dass es möglich sein sollte, die zweite Stufe ab 2011 zu öffnen und somit neu 10% der KEV-Mittel für die Photovoltaik zur Verfügung zu stellen (34 Millionen pro Jahr). Diese zusätzlichen Mittel sollen über mehrere Jahreskontingente verteilt werden. Damit kann ein kontinuierlicher Abbau der Photovoltaik-Warteliste erfolgen und ein „Stop and Go" vermieden werden. Dank der 10%-Stufe kann ab 2011 etwa ein Drittel der Photovoltaik-Warteliste, auf der zurzeit rund 5’200 Projekte registriert sind, abgebaut werden. Erst wenn die übernächste Stufe mit einem Anteil von 20% der KEV-Mittel geöffnet werden kann, kann die Warteliste vollständig abgebaut werden. Dies wird aufgrund der absehbaren Kostenentwicklung beim Solarstrom frühestens im Jahr 2014 der Fall sein. Photovoltaik-Projekte, die noch nicht auf der Warteliste stehen und erst ab jetzt eingereicht werden, müssen also mit einer Wartefrist von rund 4 Jahren rechnen.

    Kategorie: Beschlüsse erneuerbare Energie 

    2'114 Megawatt Stromproduktion durch Photovoltaikanlagen in Bayern

    Publiziert: Sunday, den 01.November 2009 um 07:25 Uhr 

    Neue Länder haben noch viel Potential

    Bayern belegt bei Photovoltaik Platz 1

    Bonn. EuPD Research hat mit dem "Standortgutachten Photovoltaik in Deutschland 2009" die erste landkreisgenaue Absatzmarktanalyse des deutschen Photovoltaikmarkts erstellt. Bayrische Landkreise sind danach bei der installierten Leistung und der jährlichen CO2-Einsparung Spitzenreiter. Für die Auswertung analysierte das Unternehmen mehr als 450.000 PV-Anlagen aus dem eigenen Register.

    Allein im vergangenen Jahr wurden in Deutschland Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt 1.650 Megawatt Peak (MWp) neu installiert. Der bundesweite Zubau eines Jahres entspricht damit in etwa der Leistung zweier konventioneller Kohlekraftwerke.

    Angesichts dieser Zahlen und eines Branchenumsatzes von zuletzt 9,5 Milliarden Euro sei 2008 das bislang erfolgreichste Jahr der deutschen Photovoltaikbranche, sagen die Forscher. Dabei profitiert der Standort Deutschland auch von einer starken Exportwirtschaft und den weltweit wachsenden Märkten.

    Zum ersten Mal veröffentlichen die Forscher eine landkreisgenaue Absatzmarktanalyse. Spitzenreiter beim Zubau sind demnach der Freistaat Bayern und Baden-Württemberg. Die kumulierte PV-Leistung in Bayern ist mit 2.114 MWp rund doppelt so hoch wie beim zweitplazierten Baden-Württemberg. Sie entspricht etwa der Leistung von zwei herkömmlichen Atomkraftwerken. Zusammen dominieren die beiden süddeutschen Bundesländer den heimischen Markt deutlich. Rund 60 Prozent aller PV-Anlagen stehen in Süddeutschland.

    Die Untersuchung auf Landkreisebene zeigt, dass Ende 2008 deutschlandweit in 20 Landkreisen jeweils über 50 MWp PV-Leistung installiert war. Mit 90 MWp ist die Photovoltaikdichte im Landkreis Passau am höchsten. Mit den Landkreisen Schwäbisch-Hall, Ravensburg und dem Alb-Donau-Kreis sind auch drei Kreise aus Baden-Württemberg unter den Regionen mit den höchsten Installationswerten zu finden. Besondere Potentiale für die Zukunft ermitteln die Analysten in Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.

    Kategorie: Solarenergie & Solartechnik 

    PV-Anlagen sind hagelresistent

    Publiziert: Friday, den 07.August 2009 um 20:26 Uhr 

    Während der Dachverband der Gebäudeversicherer im Hinblick auf die Hagelresistenz von Solaranlagen von einem ungelösten Problem spricht, sagt Swissolar, dass Hagelschäden an den Anlagen äussert selten sind.

    Die verheerenden Hagelzüge der letzten Wochen liessen die Frage der Hagelresistenz von Solaranlagen aufkommen. Laut Swissolar spricht der Dachverband der Gebäudeversicherer (IRV) in diesem Zusammenhang von einem ungelösten Problem und stellt in Aussicht, dass Photovoltaik-anlagen auf ihre Hagelfestigkeit geprüft werden müssten.

    Der Solarenergie-Fachverband selbst sagt, dass Hagelschäden an Solaranlagen äusserst selten sind. Bei Photovoltaik-Anlagen zur Stromproduktion sowie bei Flachkollektoren zur Wärmeproduktion sind in der Schweiz praktisch keine durch Hagel verursachten Schäden bekannt. Die wenigen Schadenfälle betreffen Röhrenkollektoren zur Wärmeproduktion, aber auch dort nur bei extremem Hagelschlag, bei dem zum Beispiel Autofenster und Eternitziegel in Brüche gehen. Röhrenkollektoren umfassen weniger als 10 Prozent des gesamten Kollektormarktes in der Schweiz. Sämtliche Photovoltaikmodule und die meisten hierzulande verkauften Röhrenkollektoren absolvieren einen Hageltest.

    Aus Sicht von Swissolar handelt es sich damit nur um ein sehr begrenztes Problem. Der Verband warnt vor der Einführung von zusätzlichen Tests für den Schweizer Markt, welche die Produkte verteuern würden. Die existierenden internationalen Normen für Photovoltaik-Module und Kollektoren, ergänzt mit dem Sachverstand der Installateure zur geeigneten Produkteauswahl, genügen vollauf, um Hagelschäden bei Solaranlagen auf einem vernachlässigbaren Niveau zu halten.

    Kategorie: Solarenergie & Solartechnik 

    Solarstrom Inselanlage

    Publiziert: Sunday, den 05.July 2009 um 00:10 Uhr 

    Photovoltaik, Solarstrom-Inselanlage für eine Alphütte in Engi, Glarus.

    Alphütte

    Alphütte, die keine Anbindung ans Stromnetz besitzt.
    Gefordert war, diese Liegenschaft mit Solarstrom zu versorgen, damit für alle 3 Zimmer inkl. Küche und Dusche eine Beleuchtung angebunden werden kann. Gleichzeitig sollen Akku’s von Handy’s, Lap-Top und Gartengeräte aufgeladen werden können.

    Dies haben wir wie folgt gelöst:

    PV-Modul Auf das Blechdach wurde ein monokristallines PV-Modul, Solar-Swiss 170Wp montiert. 
    Laderegler Die Schaltzentrale bildet der Laderegler von Steca, welcher übersichtlich die Ladekapazität der Batterie und alle weiteren wichtigen Daten anzeigt, sowie das Management über die Akkuladung und die Stromversorgung regelt.
    SolarAkku Ein Gel Solarakku mit 130 Ah bildet die Speichereinheit für die Stromversorgung, welche über einen DC-Verteiler zu sämtlichen Lichtquellen führt.
    Gleichzeitig wurde ein Transformer installiert welcher von 1,5V bis 12V geschaltet werden kann, damit Akku’s geladen, und weitere Geräte angeschlossen werden können, welche im Bereich dieser Stromspannungen betrieben werden können.
     Dual Light Und als i-Tüpfelchen wurde die Gartenbeleuchtung mit der weltweit hellsten Solargartenleuchte "DUAL-LIGHT" abgeschlossen.
    Kategorie: Eigene Projekte 

    Das elfte Gebot!

    Publiziert: Saturday, den 04.July 2009 um 22:26 Uhr 

    Aktivhäuser

    Das elfte Gebot ist die Technologie

    03. Juli 2009, 20:33
    • Artikelbild

      "Werner Sobek. Skizzen für die Zukunft. Forschen, Entwerfen, Konstruieren." Ringturm, Schottenring 30, 1010 Wien. Zu sehen bis 16. Oktober 2009

    Architekt Werner Sobek fordert neue Produkte - Statt Dachziegel, wasserdichte Module aus Foto­voltaik mitsamt Wärmeisolierung - "Das wäre zeitgemäß!"

    Die Baubranche hinkt der Forschung hinterher, meint der deutsche Architekt und Bauingenieur Werner Sobek. In einer Ausstellung in Wien zeigt er die wichtigsten Ideen für das Bauen und Wohnen von morgen - Von Wojciech Czaja 

    ***

    Hält man sich die genauen Zahlen vor Augen, dann kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass Bauen unter heutigen Bedingungen nichts anderes ist als ein schleichender Mord an Mutter Natur. Die weltweite Bautätigkeit mitsamt Gebäudebetrieb und - früher oder später - Abbruch und Entsorgung der Baumassen verschlingt rund 35 Prozent aller Energieressourcen. Hinzu kommt, dass die Baubranche für 40 Prozent aller Emissionen und für 50 Prozent des globalen Müllaufkommens verantwortlich ist.

    Ökologische Bewegung

    "Das ist doch schockierend", sagt der Stuttgarter Architekt Werner Sobek, "in Anbetracht derartiger Zahlen muss jeder vernünftige Mensch einsehen, dass die Architektur, so wie sie heute gehandhabt wird, unmöglich fortgeführt werden kann." Die erste ökologische Bewegung gab es bereits vor 20 Jahren. Doch damals, da seien die ökologischen Pioniere nur ausgelacht worden: "Das waren Sandalenträger mit Latzhose, man hat sie einfach in die Müsli-Ecke gestellt."

    Umweltverträgliche Realisierung

    Es ist unter anderem dem avantgardistischen Sobek zu verdanken, dass sich dieser Umstand längst gewandelt hat. Heute zählt er zu den absoluten Vorreitern in Sachen Zukunftswohnen und neue Bau- und Wohntechnologien. Neben seiner Tätigkeit als Architekt arbeitet er als ökologischer Allround-Konsulent und verhilft vielen Projekten - vom schicken Einfamilienhaus bis hin zum Flughafen Bangkok - zur umweltverträglichen Realisierung. In einer Ausstellung im Wiener Ringturm unter dem Titel Skizzen für die Zukunft. Forschen, Entwerfen, Konstruieren kann man Sobeks OEuvre derzeit genau unter die Lupe nehmen.

    Passivhaus ist eine Sackgasse

    "Ich finde es unverantwortlich, wie heutzutage gebaut wird", erklärt der 56-jährige Universitätsprofessor, "das Passivhaus gilt bereits als das höchste der Gefühle, doch in meinen Augen ist diese Bauweise eine Sackgasse." Nicht passiv, sondern aktiv müssten die Häuser sein. "Allein die Sonnenenergie, die auf die Erde prallt, ist 10.000-mal mehr, als die Menschheit benötigt. Es ist doch nicht zu viel verlangt, den Bruchteil eines Promilles in Form gebäudeintegrierter Energiegewinnungsanlagen zu generieren, oder?"

    Die Realität sieht anders aus. Anstatt selbstständig Energie zu produzieren, werden die Häuser in immer dickere Wärmedämmung gepackt. Alibimäßig schraubt man dann ein paar Quadratmeter Sonnenkollektoren aufs Dach, und die Sache hat sich. Genau hier, meint Sobek, sei die Industrie gefordert, neue, zeitgemäße Produkte zu entwickeln.

    Neue Produkte sind gefragt

    "Vor 2500 Jahren war ein Ziegeldach durchaus sinnvoll. Doch man möchte meinen, dass wir heute schon weiter sind als in der Antike. Wie kommt es, dass es bis heute nicht gelungen ist, statt der üblichen Tondachziegel fix-fertige wasserdichte Module aus Fotovoltaik mitsamt Wärmeisolierung auf den Markt zu bringen? Das wäre zeitgemäß!"

    CO2 bei der Zementherstellung

    Solche und viele andere Überlegungen liefern das konstruktive und materielle Unterfutter für die Ausstellung. Zu sehen sind etwa neue Glas- und Kunststoffrezepturen, aber auch speziell entwickelte, aufgeschäumte und mit Titanspänen versehene Betonmischungen. Sobek: "Kaum jemand weiß, dass bei der Zementherstellung mehr CO2 anfällt als beim gesamten globalen Flugverkehr." Intelligent zu planen und zu bauen, beinhalte daher auch, den Betonanteil in Gebäuden auf das absolute Minimum zu reduzieren. Die Materialexperimente der letzten Jahre zeigen, dass das möglich ist.

    Häuslbauer sind das wichtigste Zielpublikum

    Größtes Problem: Die Häuslbauer sind schwer zu erreichen. Dabei sind sie das wichtigste Zielpublikum für die neuen Bau- und Wohnkonzepte, schließlich machen Einfamilienhäuser drei Viertel aller Gebäude in Österreich aus. Hier müsse die Politik noch viel Aufklärungsarbeit leisten, sagt Sobek. "Es müsste eine Art elftes Gebot geben: Du sollst in einem umweltverträglichen Haus wohnen.

    Kategorie: Solarenergie & Solartechnik 

    Brand der weltgrößten Photovoltaik-Aufdachanlage

    Publiziert: Wednesday, den 01.July 2009 um 10:09 Uhr 

    DGS kommentiert Brand der weltgrößten Photovoltaik-Aufdachanlage in Bürstadt und warnt vor weiteren Gefahren

     Brand Aufdachanlage
    Brand in der weltgrößten
    Aufdach-Photovoltaikanlage in Bürstadt.
     
    "Was für viele Experten, die sich mit dem 2003 aufgetauchten Problem der Feuergefahr von BP-Modulen beschäftigt hatten, absehbar war, scheint nun passiert. Die mit 5 MW-Anschlussleistung und aus 30.000 Modulen bestehende weltgrößte Aufdach-Photovoltaikanlage ist in Brand geraten und hat das Gebäude der Spedition Fiege massiv beschädigt", berichtet die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS). Die seit 2006 aus Sicherheitsgründen schon teilweise abgeschaltete 5-MW Photovoltaikanlage (Sonnenfleck) in Bürstadt sei am Sonntag, den 22.06.2009 zur sonnenreichen Mittagszeit um 11.40 Uhr in Brand geraten. Nicht nur die hölzerne Unterkonstruktion habe in Flammen gestanden, sondern die vermutlich von den schadhaften Lötstellen in den Gleichstromkreisen ausgelösten Brandnester, hätten auch auf die Bitumendachpappe und die Struktur des Gebäudes durchgegriffen.   Nach Aussagen der mit 70 Feuerwehrleuten angerückten Feuerwehren aus den Orten Bürstadt, Bobstadt, Riederode und Lampertheim sei der Brand eindeutig von einem technischen Defekt in der in der Mittagssonne unter Volllast laufenden Photovoltaikanlage ausgegangen.


    "Ursachenforschung am bekannten Problem"

    "Nach dem Brand auf dem Bürstädter Sonnenfleck suchen alle Beteiligten jetzt fieberhaft nach der Ursache. Wir waren so schnell wie möglich vor Ort, um die Sache zu analysieren", zitiert die DGS eine Stellungnahme von BP Solar, dem Hersteller sämtlicher Module auf dem weltweit größten Solardach im Nachrichtenportal "Morgenweb". Auch die Betreiber von Tauber-Solar befassen sich ausgiebig mit der Ursachenforschung. "Wir waren am Sonntag vor Ort und haben die Anlage sofort abgeschaltet", berichtet Geschäftsführer Leonhard Haaf und betont: Die Sicherheit geht vor. Laut Morgenweb gehen die Ermittler von einem technischen Defekt aus. Erhard Renz, Initiator des Projektes Sonnenfleck und Bürstädter Solarexperte, spreche jetzt von einem Produktionsfehler. Wer dafür verantwortlich sei, müsse jetzt genau geprüft werden.


    Problem seit 2003 bekannt - Verantwortliche in der Pflicht

    Spätestens seit dem öffentlichen Disput um die Rückrufaktionen von BP-Solar im Sommer 2006 sowie dem Artikel in Stiftung Warentest-Online unter der Überschrift "Feuergefahr bei Modulen von BP", die eine deutliche Warnung ausgesprochen hatte, sei das Problem und seine Gefahr branchenweit und der allgemeinen Öffentlichkeit bekannt gewesen, betont die DGS. "Das der Brand nun für alle Beteiligten zur Überraschung wird, lässt sich angesichts der erdrückenden Faktenlage und der öffentlich dokumentierten Ereignisse schwer nachvollziehen. Kein technisches Problem in der Photovoltaik wie die Feuergefahren bei BP-Modulen hatte je eine solche öffentliche Aufmerksamkeit erlangt", heißt es in der DGS-Pressemitteilung.

    DGS-Vize Präsident Dr. Jan Kai Dobelmann kommentiert: "Ich finde es schockierend, wie hartnäckig alle Beteiligten, die sich seit 2003 der Gefahr eines Brandes auf der Bürstädter Anlage bewusst waren, seit der ersten Außerbetriebnahme 2006 über drei Jahre diskutiert und repariert haben, sich nun überrascht zeigen. Da die Bürstädter Anlage als größte Aufdachanlage der Welt eine Signalwirkung für die ganze Photovoltaikbranche hat, ist die Verantwortungsschwelle der Beteiligten hoffentlich durch den Brand nun erreicht, die richtigen Sicherungsmaßnahmen für das Gebäude durchzuführen. Mit jedem Sonnentag steigt schließlich die Gefahr weiterer Brände im Gebäude, solange die Module nicht entkoppelt oder kurzgeschlossen sind."


    Juristische Aufarbeitung des Brandes könnte Signalwirkung haben

    Besonders spannend werde die juristische Aufarbeitung des Vorfalls, betont die DGS. Mit der Trennung der Betreibergesellschaft und des Dacheigentümers lägen nun nicht nur versicherungstechnisch, sondern auch in der Gefährdungsverantwortung gegenüber Mitarbeitern unterschiedliche Interessen vor. Fragen zur Sicherheit des Gebäudes seien dabei ebenso erheblich wie jene zur Transport- und Warenversicherung, zur Aufarbeitung des Versicherungsfalls sowie hinsichtlich der Verantwortung der Planer und des Verhaltens des Lieferanten bezüglich der Garantieleitungen.


    DGS: Wer trägt die Verantwortung?

    "Ebenfalls drängt sich eine strafrechtliche Prüfung des Verhaltens aller Verantwortlichen, die nachweislich lange von der imminenten Gefahr gewusst haben, durch den Staatsanwalt auf", so die DGS, die ankündigte, sie werde jederzeit die ihr aus dem Hause BP Solar vorliegenden internen Unterlagen zur Verfügung stellen, um durch eine Klärung der Verantwortlichkeiten für die Vorfälle weiteren Schaden von der gesamten Photovoltaik-Branche abzuwenden. Die DGS habe umgehend eine Anwaltskanzlei mit einer Prüfung der strafrechtlichen Konsequenzen dieses Falles konsultiert. Geschehen sei dies auf Basis des Paragraphen 306 des Strafgesetzbuches für den es mit den Unterpunkten Herbeiführung einer Brandgefahr (§ 306f StGB) oder einer fahrlässigen Brandstiftung nach § 306d StGB reichlich Stoff für eine juristische Prüfung des Verhaltens der Verantwortlichen gebe.

    "Juristisch zu klären gilt, wer im Falle Bürstadt, bei dem allen Beteiligten das Risiko bekannt war die Verantwortung trägt, falls es an dieser oder an anderen Anlagen zu Personenschäden kommt. Infrage kommen nicht nur der Hersteller BP, der der DGS im Jahre 2006 gegenüber Kenntnisse von Sicherheitsmängeln seit 2003 eingeräumt hatte, sondern auch Planer und Installateur oder Anlagenbetreiber und Eigentümer, die den Sachverhalt und die Gefährdungslage kannten", so die DGS.

    Derzeit empfiehlt die DGS angesichts des "systematischen Organversagens" der Verantwortlichen, konzertiert seitens der Staatsanwaltschaft, der Feuerpolizei und der Baubehörden aktiv zu werden, um die weiterhin in der Anlage lauernde Gefahr durch eine fachgerechte Außerbetriebnahme zu bannen und eine systematische Bewertung der in anderen BP-Anlagen vorhandenen Risiken von staatlicher Seite aus vorzunehmen. Von den betroffenen Modulreihen seien derzeit hunderttausende auf deutschen und internationalen Dächern verbaut und somit immer noch eine Gefahr, betont die DGS. "Generell sollten sich Betreiber von BP Anlagen, die sich Fragen stellen, ob durch den Vorfall von ihrer eigenen Anlage eine Gefahr ausgeht, nicht nur an ihren Installateur, sondern auch an die lokalen feuerpolizeilichen Institutionen wenden", rät die DGS.

    Weitere Informationen der DGS und eine Dokumentation der Schadensfälle mit BP-Solarmodulen sind im Internet zu finden unter
    http://www.dgs.de/bp.0.html.
    Kategorie: Solarenergie & Solartechnik 

    Neue PV-Anlage in 9247 Henau

    Publiziert: Monday, den 01.June 2009 um 18:12 Uhr 

    Wir durften in Henau folgende PV-Anlage installieren:

    • Photovoltaikmodule Solar-Swiss 170Wp, monokristallin, 45 Stck.
    • Wechselrichter: Kostal PIKO 8.3, 1 Stck.
    • Montagesystem: Schletter Solo05 mit VAMax Dachhaken für extra starke Schnee- und Windlast
    • Installiert am 03. bis 04.05.2009, Einspeisung ins Stromnetz am 06.05.2009 ab 11:00Uhr.
    • Stromproduktion p.a. ca. 7'650kWh

    Photovoltaik-Generator  

    PV-Generator

     Wechselrichter Kostal PIKO 8.3 

    Piko 8.3

    Einspeisezähler

    Einspeisezähler

    Installateur an der Arbeit 

    Installateur 

    Kategorie: Eigene Projekte 

    Auto Solardach

    Publiziert: Sunday, den 31.May 2009 um 21:30 Uhr 

    Toyota Prius :: Solardach hält Autos kühl
    Ein Solar-Schiebhebedach sorgt auch im abgestellten Fahrzeug für Frischluftzufuhr.
    Somit bleibt es im Wageninneren vergleichsweise kühl, ohne dass die Batterie beansprucht wird. Die Photovoltaik-Lösung ist inzwischen praxisbewährt - immerhin 37.000 Fahrzeuge verschiedener Hersteller wurden laut systaic im Jahr 2008 mit einem Solardach ausgestattet.
    In Zukunft sollen Solarlösungen eine noch größere Rolle spielen, etwa bei Hybrid- und Elektroautos.
    Das laut systaic weltweit einzige in Serie produzierte Solarsystem für Autodächer verspricht Kühlung, sobald die Sonne scheint. Mit dem vom Photovoltaik-System erzeugten Strom wird das fahrzeugeigene Gebläse betrieben.

    Im Sommer - wenn sich abgestellte Autos durch die Sonneneinstrahlung massiv aufheizen - sind dadurch bis zu 50 Prozent geringere Fahrzeuginnentemperaturen erreichbar als in unbelüfteten Fahrzeugen. Nach dem Start kann das Auto dementsprechend schneller auf eine gewünschte Komforttemperatur abgekühlt werden. Im Winter wiederum sorgt ein leichter Luftstrom dafür, dass Scheiben nicht so stark beschlagen. Das Solarsystem spart durch die Entlastung der Klimaanlage Energie. Der Benzinverbrauch sinkt laut Unternehmen um bis zu 0,5 Liter pro 100 Kilometer. Das kommt letztendlich der Umwelt zugute.

    Da die EU ein Solardach bei der CO2-Berechnung als "Eco Innovation" anrechnet, verzeichne Webasto Solar eine deutlich steigende Nachfrage nach der Photovoltaik-Lösung, so systaic. Zu den Automarken, die bereits Solardächer in Fahrzeuge integriert haben, zählen laut Anbieter Audi, Bentley, Maybach, Mercedes, Seat,VW und Toyota.

    Eigenen Angaben zufolge arbeitet systaic derzeit im Auftrag namhafter Automobilkonzerne an neuen Solarlösungen, die bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommen sollen.

    Kategorie: Solarenergie & Solartechnik 

    Das solare Potenzial einer ganzen Stadt

    Publiziert: Sunday, den 31.May 2009 um 21:09 Uhr 

    Mit Sonderprojekten ermitteln einige deutsche Städte die jährliche Sonneneinstrahlung auf den Dächern sämtlicher Gebäude. In Osnabrück, Braunschweig und anderen Gemeinden kann jeder Bürger erfahren, ob sich für ihn ganz persönlich eine Fotovoltaikanlage lohnt

    Nach Berechnungen von Experten liegt auf deutschen Dächern ein riesiges solarwirtschaftliches Potenzial brach. Würden auf den geeigneten Dachflächen der Bundesrepublik überall Fotovoltaikanlagen installiert, liesse sich damit die Leistung von zwölf Atomkraftwerken ersetzen. Sämtliche Privathaushalte könnten damit versorgt werden. Das Problem ist, dass weniger als ein Prozent dieses Potenzials bisher genutzt wird. Ein Grund dafür: Viele Hausbesitzer haben sich mit der Möglichkeit, auf ihrem Dach Fotovoltaik-Solarmodule zu installieren, bisher wenig bis gar nicht auseinandergesetzt.

    Das könnte sich ändern, sollte sich die Solarpotenzialanalyse durchsetzen. Auf der Basis von hochauflösbaren Laserscannerdaten, die per Flugzeug erstellt werden, berechnen Geowissenschaftler die für die Stromproduktion geeigneten Dachflächen - das solare Potenzial einer Stadt. Einige Städte nutzen dies bereits und stellen die Daten mit Kampagnen begleitet bürgerfreundlich ins Netz.

    Manche Unternehmen misstrauen diesem Pfade und gehen andere Wege. "In Deutschland sind circa 20 Prozent der vorhandenen Dachflächen für die solare Energienutzung geeignet", sagt Dorothea Ludwig, Diplomingenieurin an der Fachhochschule Osnabrück. "Das könnte deutschlandweit nahezu den gesamten privaten Strombedarf decken. Allerdings entspräche dies mehr als dem 100-Fachen der bisherigen Nutzung." Ludwig hatte vor zwei Jahren in einem Forscherteam unter der Leitung von Martina Klärle, Professorin an der Fachhochschule Frankfurt, das Projekt SUN-AREA durchgeführt.

    In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Osnabrück wurde eine interaktive Stadtkarte für das Internet entwickelt. Seit November 2007 kann jeder Osnabrücker Hausbesitzer erfahren, ob sein Dach für solare Stromerzeugung geeignet ist, wie viel Quadratmeter Modulfläche installiert werden könnten und mit welchem maximalen Stromertrag pro Jahr er bei Ausnutzung dieser Fläche gerechnet werden kann.

    Wie funktioniert so etwas? Pionierin Klärle arbeitete bereits seit Jahren an der Entwicklung einer Kartierung des Solarpotenzials. Aus mathematischen Algorithmen entwickelten die Geowissenschaftlerinnen Software zur vollautomatischen Ermittlung und Darstellung des Solarenergiepotenzials für jedes Einzeldach. "Voraussetzung dafür waren die Flugscannerdaten", sagt Klärle. Mit Spezialflugzeugen, an deren Rumpf ein Sensor angebracht war, wurde das gesamte Stadtgebiet hochauflösend gescannt. So konnten geografische Daten für dreidimensionale Geländemodelle ermittelt werden.

    Die Stadt Osnabrück hat rund 70 000 Dächer. Mit der Geosoftware wurde jedes einzelne Dach nach Ausrichtung und Neigung erfasst. Zudem simulierte man die jahreszeitlich bedingte Verschattung bei unterschiedlichem Sonnenstand durch umstehende Gebäude und Bäume. "SUN-AREA brachte den Nachweis", sagt Ludwig. "Würde Osnabrück alle geeigneten Dächer mit Solarmodulen auslegen, wäre schon mit den heutigen Wirkungsgraden der Fotovoltaik der private Stromverbrauch gedeckt." Was für Osnabrück gelte, sei auf viele Städte und Kommunen, möglicherweise auf ganz Deutschland übertragbar. An der Fachhochschule Osnabrück hat man Braunschweig und Gelsenkirchen ans Netz gebracht. Weitere 85 Berechnungen in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein- Westfalen und Niedersachsen laufen.

    Geo-Diplomingenieur Thomas Beck hatte 2006 die gleiche Idee. Mit zwei Studienkollegen der Hochschule Karlsruhe startete er die Firma Smart Geomatics. Unterstützt wurde das Projekt von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg. Gemeinsam überzeugten sie den Regionalverband im sonnenreichen Nordschwarzwald von der Tauglichkeit der Solarpotenzialanalyse. Insgesamt beteiligten sich 71 Städte und Gemeinden mit rund 600 000 Einwohnern. 250 000 Dächer wurden vermessen und auf ihre Tauglichkeit untersucht. "Seit Mai 2008 können sich die Bürger im Internet informieren", sagt Beck.

    Für Interessierte bietet das Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim Beratungen an. Das Problem sei, dass den Kommunen meist die finanziellen und personellen Ressourcen fehlten, um die Projekte nachhaltig umzusetzen. Dafür brauche es Kooperationen mit Banken und der Solarbranche. In Pforzheim gewann man die örtliche Kreissparkasse und die Volksbank.

    In Freiburg, wo das Projekt unter dem Namen Freesun läuft, hat der regionale Energieversorger Badenova finanzielle Mittel aus seinem Innovationsfonds bereitgestellt. Trotzdem benötigen die ins Netz gestellten Infos, um beachtet zu werden, eine gut geplante Öffentlichkeitsarbeit. Die Stadt Freiburg organisiert und veranstaltet in einzelnen Stadtteilen Informationstage für ihre Bürger.

    Einen anderen Weg geht die Firma Wirsol Solar. Gemeinsam mit der Technischen Universität Karlsruhe hat man die Software Asis (Aerial Solar Identification System) entwickelt. Asis hilft Besitzern von Dachflächen bei der Entscheidung, ob eine Investition in Fotovoltaik den gewünschten Erfolg bringt. Die Software macht genau das Gleiche wie das in Osnabrück verwendete Produkt. Stefan Riel, Vorstand der Firma Wirsol Solar, hält für die Verbreitung den Weg über die Kommune wie in Osnabrück oder Freiburg für nicht wirklich überzeugend: "Wir glauben, dass Solarfirmen die besseren Marketinginstrumente haben als städtische Behörden."

    Asis biete die Chance, die Solarpotenzialanalyse so weit zu vereinfachen, dass die Fotovoltaik zu einem Massenmarkt werden könnte. Die Software komme genau zum richtigen Moment, sei doch die Solarbranche durch die Finanzkrise gerade in einem schwierigen fundamentalen Wandel. Für Großprojekte fehle es an Finanzierungen, die Aktienwerte der Marktführer seien auf Talfahrt und Investoren auf dem Rückzug. Mithilfe der Solarpotenzialanalyse könnten vor allem kleinere Installationsbetriebe, die bisher kein Marketing betrieben hatten, profitieren und nun mit handfesten Daten auf die Kunden zugehen. Wirsol Solar will nun zunächst zehn Solarbetrieben in mittel- und süddeutschen Metropolregionen die Software für ihren Vertrieb kostenlos zur Verfügung stellen. Die Kosten für den Kauf der Laserscandaten will die Firma übernehmen.

    Die Bundesrepublik auf dem Weg in den Solarstaat?
    Einen anderen Weg geht Hamburg. Dort sollen zunächst Fotovoltaikanlagen auf Schuldächern installiert werden. Zudem versucht man, Firmen mit großen Hallendächern für Investitionen in die Fotovoltaik zu gewinnen. Bereits vor einigen Jahren erhobene Flugscannerdaten liegen in der Hansestadt bei der zuständigen Behörde bereit. Und nach einer Mitteilung des Senats plant die Stadt, Teilgebiete noch einmal neu zu fliegen. Zudem soll es bereits Angebote von einer süddeutschen Firma für die Umsetzung der Solarpotenzialanalyse geben. Auf den Internet-Seiten der Millionenstädte Berlin und München findet man bisher noch keine interaktiven Solarpotenzialrechner. Hier besteht die Möglichkeit für Solarfirmen, sich einzubringen.

    Professorin Klärle beschäftigt sich derweil an der Fachhochschule Frankfurt mit dem Thema "Virtuelle Kraftwerke" - eine Art Komposition verschiedener regenerativer Energien.
    Sie will herausfinden, ob sich die Potenziale von Wind, Sonne, Wasser und Biomasse so miteinander koppeln lassen, dass sie sich gegenseitig ergänzen. Das Ganze mit dem Fernziel, komplett auf fossile Energieträger zu verzichten.

    Beachten Sie unsere Webside:: unter dem Menüpunkt: Solarenergie; Aktuelle Daten; finden Sie die Auswertung unserer Photovoltaikanlage. Die Datenauswertung basiert auf technologisch neustem Stand inkl. 2 Pyrometer welche die Globalstrahlung und Einstrahlung auf Modulebene misst, sowie Temperatursensoren für Umgebungs- und Modultemperatur.

    Aktuelle Daten PV-Anlage St. Gallen

    Kategorie: Solarenergie & Solartechnik 

    Neue PV-Anlage in 9607 Mosnang

    Publiziert: Sunday, den 16.November 2008 um 02:54 Uhr 

    Wir durften in Mosnang folgende PV-Anlage installieren:

    • Photovoltaikmodule Solar-Swiss 170Wp, monokristallin, 51 Stck.
    • Wechselrichter: Kostal PIKO 8.3, 1 Stck.
    • Montagesystem: Schletter Solo05 mit VAMax Dachhaken für extra starke Schnee- und Windlast
    • Installiert am 23. bis 25.10.08, Einspeisung ins Stromnetz am 03.11.08 ab 13:00Uhr.
    • Stromproduktion p.a. ca. 8'900kWh

      Photovoltaik-Generator  

     

     

    Kategorie: Eigene Projekte 

    Neue PV-Anlage in 9014 St. Gallen

    Publiziert: Monday, den 06.October 2008 um 15:09 Uhr 

    Wir durften in St. Gallen folgende PV-Anlage installieren:

    • Photovoltaikmodule Solar-Swiss 170Wp, monokristallin, 50 Stck.
    • Wechselrichter: Kostal PIKO 8.3, 1 Stck.
    • Montagesystem: Schletter Solo05 mit VAMax Dachhaken für extra starke Schnee- und Windlast
    • Installiert am 01. bis 02.10.08, Einspeisung ins Stromnetz am 02.10.08 ab 08:55Uhr.
    • Stromproduktion im 1. Jahr 8'358kWh

      Photovoltaik-Generator  

    DC-Lasttrenner - Wechselrichter - Stromfreischalter - Überspannungsschutz
    Einspeisezähler
     
    Neuinstallation des Sensorkit am 9. April 2009

    Mit diesem Sensorkit werden die meteorologischen Daten erfasst. Es ermöglicht die minutengenaue Überwachung der meteorologischen Daten am Ort der PV-Anlage. Dies garantiert eine verbesserte Messdatenauswertung auf dem Control Server.
    Pyranometer 
    Datenerfassung im Sekundentakt:
    Globalstrahlung  Watt pro m2     

    Einstrahlung in Modulebene der PV-Anlage

    Watt pro m2      
    Lufttemperatur 0    
    Modultemperatur der PV-Anlage 0C    

    Aktuelle Solarstromproduktion dieser PV-Anlage

    Kategorie: Eigene Projekte 

    Ich sehe was, was du nicht siehst....

    Publiziert: Thursday, den 11.September 2008 um 10:16 Uhr 

    Allgemeine Pressemeldung

    10. September 2008

    Wärmekameras - Ich sehe was, was du nicht siehst ...

    Sie helfen bei der Suche nach Vermissten und nach Opfern von Gewaltverbrechen. Sie orten feindliche Truppenbewegungen bei völliger Dunkelheit und dienen zu weniger spektakulären Aufgaben, wie beispielsweise dem Prüfen der Wärmeisolation von Häusern. Die Rede ist von sogenannten Wärmekameras und der dahinter steckenden Thermographie.

    Das Unsichtbare sichtbar machen - das ist eine der wesentlichen Aufgaben der Thermographie, der Bildaufzeichnung mit Hilfe von Wärmekameras. Eine der gebräuchlichsten Anwendungen dieser High-Tech-Geräte ist die Bauphysik. Mit Hilfe auf Infrarot basierenden Aufnahmeverfahren können wichtige Informationen für die Qualitätskontrolle bei Neubauten, aber auch für die Sanierung von Gebäuden und ihre Instandhaltung, gesammelt werden. Ebenso beim Brandschutz haben sich Wärmekameras, beispielsweise zur Ermittlung des Brandherdes bewährt.

    Falsche Farben - richtig gesehen
    Wärmekameras messen mit speziellen Detektoren die Oberflächentemperatur von Objekten und wandeln diese Informationen mit Hilfe komplexer Software in ein Falschfarbenbild um. Diese Bilder wiederum können Spezialisten auf vielfältige Weise interpretieren. So lassen sich beispielsweise auch unter der Oberfläche liegende Strukturen eines Gebäudes erkennen. Bei Altbauten kann damit unter anderem festgestellt werden, welche Materialien für die Konstruktion eines Gebäudes verwendet wurden. Die unterschiedliche Temperatur kann etwa darauf hinweisen, dass sich unter einer verputzten Fassade eine Fachwerkkonstruktion verbirgt. Inzwischen sind Wärmekameras auch unverzichtbares Werkzeug für Denkmalschützer zur zerstörungsfreien Analyse der Bausubstanz historischer Gebäude. In Industrieanwendungen können sie an Objekten feststellen, ob durch Überhitzung Brandgefahr besteht und gleichzeitig auch orten, wo die Überhitzung stattgefunden hat. Ein weiteres Beispiel ist die Feststellung eines Lecks in Fernwärmeleitungen oder die Überprüfung von Klimaanlagen und Heizungsinstallationen. Der Einsatz von Wärmekameras kann auch gesundheitlichen Aspekten dienen. Mithilfe der Thermographie können feuchte Stellen ermittelt werden, die beispielsweise durch falsche Belüftungs- oder Klimasysteme entstanden sind, chlimmstenfalls zu schädlicher Schimmelbildung und dadurch ausgelösten Allergien führen können.

    Der Einsatz von Wärmekameras beschränkt sich also nicht nur auf industrielle oder gewerbliche Bauten und die Analyse von Arbeitsplätzen, sie liefern auch wichtige Informationen über die private Wohnsituation. Dazu gehören Aussagen über Wärmeverlust, Feuchtigkeit oder Luftdurchlässigkeit.

    Energiesparverordnung und Energieausweis
    Wer heute eine Immobilie verkaufen oder vermieten will, benötigt einen Energieausweis. Bei Neubauten oder sanierten Gebäuden ist er Teil der gesetzlich vorgeschriebenen Wärmebedarfsberechnung. Der Energieausweis soll den Bewohnern oder Eigentümern Einblick in den Energiebedarf eines Gebäudes ermöglichen und über die zu erwartenden Heizkosten Aufschluss geben. Der Energieausweis ist Teil der neuen Energiesparverordnung, in der die frühere Wärmeschutzverordnung und die Heizungsanlagenverordnung vor sechs Jahren in der Energiesparverordnung zusammengefasst wurden. Sie ist wichtiger Teil des deutschen Baurechts geworden. Sie löste den Trend zu sogenannten Niedrigenergiehäusern aus. Hier helfen Wärmekameras auch dabei, die Baumaterialien auf ihre Wärmedämmung zu überprüfen und ihre Effektivität festzustellen. Modernes Wohnen heißt eben auch energiebewusst leben. Mit Wärmekameras lässt sich präzise die Energieabstrahlung von Gebäuden ermitteln und auf Basis der Erkenntnisse optimieren und damit die Heizkosten senken. Wärmekameras gehören heute als Instrumente der Qualitätsprüfung bei Bauabnahmen zum Alltag.

    Brandschutz und Brandbekämpfung
    Wärmebildkameras helfen der Feuerwehr Brände zu bekämpfen und Leben zu retten. Mit ihnen können die Feuerwehrleute die Suche nach dem Brandherd beschleunigen, aber auch die Brandwache reduzieren. Sie können im Brandfall schon außerhalb des Gebäudes den Brandherd feststellen. Neben der präzisen Lokalisierung des Brandherdes kann auch die Löschwirkung genau beobachtet und eingeschätzt werden. Wärmekameras helfen den Feuerwehrleuten dabei, Personen zu finden, ohne im dichten Rauch nach ihnen tasten zu müssen. Aber auch mögliche Fluchtwege für die Bergung lassen sich mit solchen Geräten schneller finden. Ihr Einsatz hilft auch bei der Bekämpfung von Waldbränden. So können Wärmebildkameras Glutnester ausmachen, die dann von der Feuerwehr gezielt bekämpft werden.

    Einfacher ans Ziel
    Früher war die Erstellung und Auswertung von Wärmebildern ein aufwändiger Prozess und die Bedienung der komplizierten Geräte erforderte Spezialisten. Auch heute sind Wärmekameras Teil komplexer Aufnahme- und Analysesysteme bestehend aus Detektor, Optik und Software. Doch ist ihre Bedienung sehr viel einfacher geworden. Auch der Zeitaufwand für ein aussagekräftiges Falschfarbenbild konnte bei den heutigen Wärmekameras gegenüber früheren Systemen, die noch mit rotierenden Spiegeln und stickstoffgekühlten Detektoren arbeiteten, drastisch verringert werden. War damals der Einsatz solcher Geräte wissenschaftlichen Instituten und Forschungsstätten vorbehalten, so wird heute für Wärmeaufnahmen nicht unbedingt ein Spezialist benötigt.

    Wärmestrahlung ist wegen der großen Wellenlänge nicht sichtbar. Sie wird von speziellen Sensoren erfasst und digital sichtbar gemacht. Die meisten Kameras nutzen dazu den infraroten Bereich des Lichts. Moderne Geräte können Temperaturunterschiede von nur 0,05 erkennen und auf ihren Monitoren sichtbar machen. Spezialgeräte für die Feuerwehr verfügen über große, integrierte Monitore, die auch von mehreren Personen eingesehen werden können. Spezialkameras für die Brandbekämpfung bieten außerdem eine kabellose Videoübertragung, so dass die Bilder auch von außerhalb sofort von Spezialisten analysiert und die notwendigen Maßnahmen eingeleitet und gesteuert werden können. Trotz ihrer hohen Effektivität kommen Wärmebildkameras mit einer verhältnismäßig geringen Auflösung aus. Sie liegt bei Topgeräten bei nur etwa 75.000 Pixel.

    Kategorie: Thermografie News 

    Kürzlich installierte PV-Anlage in 9064 Hundwil

    Publiziert: Wednesday, den 30.July 2008 um 11:54 Uhr 

    Wir durften in Hundwil folgende PV-Anlage installieren:

    • Photovoltaikmodule Solar-Swiss 170Wp, monokristallin, 28 Stck.
    • Wechselrichter: SMA Sunny-Boy 2100TL, 2 Stck.
    • Montagesystem: Schletter Solo05 mit VAMax Dachhaken für extra starke Schnee- und Windlast
    • Installiert am 29.07.08, Einspeisung ins Stromnetz ab 13:00Uhr.
    • Stromproduktion p.a. ca. 4'700kWh

    PV Hundwil 

    Stromproduktion v. 29.07.08 bis 29.07.09 = 3'844kWh
    Vermeidung von Co2-Ausstoss:                    2'883kg

    Kategorie: Eigene Projekte 

    Bunte Solarzellen auf dem Weg zur Marktreife

    Publiziert: Sunday, den 13.July 2008 um 16:15 Uhr 

    Freiburg - Flexible und bunte Solarzellen sind auf dem Weg in Richtung kommerzieller Verwendung. Aktuelle Entwicklungs-Ergebnisse werden Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) auf der Nanotechnologie-Fachmesse nano tech 2008 in Tokio präsentieren.

    Die beiden Projekte repräsentieren dort den Stand der deutschen Nanotechnologie-Forschung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

    Flexible Solarzellen könnten Energie für mobile Kleingeräte liefern und sogar als Stromquelle energieautarker Mikrosysteme dienen. Der technische Zugang zur Umsetzung ist, organische Schaltkreise aus halbleitenden Polymeren auf Substratfolien anzubringen.

    «Wir verwenden kommerziell erhältliches Trägermaterial, das geeignet angepasst wird», erklärt Michael Niggemann vom Fraunhofer ISE. Ziel ist es, eine massenproduktionstaugliche Herstellung in etablierten Rolle-zu-Rolle-Drucktechniken zu ermöglichen. «Das Druckverfahren ist das, woran wir derzeit arbeiten», meint Niggemann. Ferner werde nach geeigneten Barrierematerialien für höhere Langzeitstabilität gesucht.

    Mehrfarbige Motive

    Weiterentwickelt wurden die Farbstoff-Solarzellen der ISE-Teams um Andreas Hinsch. Die in einem Siebdruck-Verfahren gefertigten Solarmodule könnten beliebige, auch mehrfarbige Motive enthalten. In Tokio werden jetzt Prototypen präsentiert, die es auf einen Wirkungsgrad von vier Prozent bringen.

    Als Konkurrenz zu Silizium-Solarzellen sieht Hinsch die Farbstoff-Module nicht. Entsprechend gestaltete Module für Glasfassaden, die durch die Integration der Solarmodule einen Energieerzeugungs-Beitrag leisten können und gleichzeitig dekorativ oder werbewirksam sind, könnten aber eine Marktnische finden.

    «Wir wollen zeigen, dass solche Module reproduzierbar und zuverlässig hergestellt werden können», meint Hinsch. Es werde jetzt eine Zertifizierungs-Phase angestrebt.

    Flexible Solarzellen

    Die flexiblen Solarzellen liegen im Wirkungsgrad derzeit bei etwa zwei Prozent für ein Modul von 100 Quadratzentimetern, gibt Niggemann an. Für kleinere Module wären schon höhere Werte erreicht worden, langfristig seinen rund zehn Prozent denkbar, so der Forscher. Auch sie sind im Bereich der Energieausbeute damit keine Konkurrenz zu kristallinen Siliziumkollektoren, die beim chinesischen Anbieter Suntech derzeit vielfach 13 bis 14 Prozent erreichen.

    Dies ist ein guter Richtwert für handelsübliche Kollektoren, denn Suntech hat den deutschen Anbieter Q-Cells und den Weltmarktführer Sharp beinahe eingeholt, wie aus der aktuellen Ausgabe des Magazins Photon hervorgeht. In Forschungsprojekten wurde der Wirkungsgrad von Silizium-Solarzellen schon auf über 40 Prozent getrieben.

    Für die Praxis sei aber nicht nur der Wirkungsgrad, sondern besonders das Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig, wie Bernd Schüssler, Pressesprecher des Solar Verlags betont. Zumindest für spezielle Anwendungsbereiche scheinen sich Politik und Wirtschaft diesbezüglich gute Ergebnisse von den ISE-Projekten zu erhoffen. Beide Technologien werden im Rahmen von BMBF-geförderten Projekten und in Zusammenarbeit mit Industriepartnern weiterentwickelt.

    smw (Quelle: pte)

    Kategorie: Solarenergie & Solartechnik 

    Oerlikon Solar

    Publiziert: Sunday, den 13.July 2008 um 12:03 Uhr 

    Oerlikon Solar liefert 40 MWp-Photovoltaik-Produktionsanlage nach Spanien und erstes System für mikromorphe Technologie in die Volksrepublik China

    Dünnschicht-Photovoltaikproduktion  mit Oerlikon-Technologie.
    Dünnschicht-Photovoltaikproduktion
    mit Oerlikon-Technologie.
     

    Oerlikon Solar (Trübbach, Schweiz) hat am 3.7.2008, berichtet, das Unternehmen habe zwei neue Verträge geschlossen. Gadir Solar (Spanien) habe einen Vertrag unterzeichnet zur Lieferung einer kompletten Produktionsanlage zur Fertigung von Solarmodulen aus amorphem Silizium. Chint Solar (China) kauft eine Forschungs- und Entwicklungslinie sowie erste Ausrüstung für die Herstellung mikromorpher Solarzellen. Das chinesische Unternehmen plane, seine Kapazität bis 2010 auf 180 Megawatt auszubauen, berichtet Oerlikon Solar in einer Pressemitteilung. Die Produktionsausrüstung werde noch dieses Jahr geliefert und soll 2009 installiert werden. "Mit den beiden Verträgen hat Oerlikon Solar seinen Anteil in den beiden wichtigen Wachstumsmärkten gesichert. Das festigt unsere führende Position als Lieferant erprobter Dünnschicht-Produktionstechnik", sagte Jeannine Sargent, Vorstand von Oerlikon Solar.  Dank der innovativen Technologie von Oerlikon Solar könnten Solarmodule zu wettbewerbsfähigen Preisen hergestellt werden und stellten eine echte Lösung zur Deckung des wachsenden Bedarf an sauberer Energie dar. Gadir Solar und Chint Solar würden sich genau auf diesen schnell wachsende Markt konzentrieren, heißt es in der Pressemitteilung.


    Mehr als 300.000 Module pro Jahr

    Die erste Ausbaustufe der Dünnschicht-Produktion von Gadir Solar in Cadiz (Spanien) soll die Fertigung von mehr als 300.000 Modulen jährlich ermöglichen, weitere Ausbauschritte seien geplant. Zusätzlich zu der kompletten a-Si-Produktionslinie erhalte Gadir eine komplette Forschungs- und Entwicklungslinie zur Herstellung mikromorpher Solarzellen. Gadir plane, seine Kapazität zu verdoppeln und in naher Zukunft von der a-Si-linie auf die mikromrophe Technologie umzusteigen.

    "Oerlikon Solar hat gezeigt, dass das Unternehmen im Photovoltaik-Dünnsichtsilizium Markt führend ist, sowohl hinsichtlich der Produktionserfahrung als auch seiner einmaligen Technologie. Wir haben ohne Zweifel den richtigen Partner gefunden, um den rechtzeitigen Produktionsbeginn der Dünnschichtmodule sicherzustellen sowie unsere Wachstums- und Kostenstrategie umzusetzen, indem wir die fortgeschrittenste Dünnfilmtechnologie einsetzen", sagte David Naranjo Villalonga, Vorstand von Gadir Solar.


    Erste Produktion mikromorpher Technik in China

    Chint Solar, ein Partnerunternehmen der Chint-Gruppe, die zu den führenden Herstellern von elektrischen Gleichspannungsgeräten gehört und einen Marktanteil von mehr als 40 % in China habe, steigt direkt in die mikromorphe Technologie ein. Die Forschungs- und Entwicklungsanlagen sollen Ende 2008 aufgebaut sein, die Massenfertigung soll bis 2010 auf 180 MW wachsen. "Wir halten die mikormorphe Technologie für die Zukunft der Dünnschicht-Photovoltaik. Als Partner von Oerlikon können wir mit dieser Technologie erfolgreich in den Markt einsteigen", so Dr. Liyou Yang, Präsident und Vorstand von Chint Solar. Chint Solar mit Sitz in Hangzhou (China) will die Forschungs- und Entwicklungslinie sowohl zu Ausbildungszwecken nutzen als auch zur Vorbereitung der Massenproduktion, die Mitte 2009 starten soll.

    09.07.2008   Quelle: OC Oerlikon Balzers Ltd., Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Oerlikon Solar

    Kategorie: Solarenergie & Solartechnik 

    Weltrekord von Solar-Segelflugzeug «Sky Sailor»

    Publiziert: Wednesday, den 25.June 2008 um 12:09 Uhr 

    Zürich - 27 Stunden lang hat die «Sky Sailor» auf einer Höhe von 200 bis 400 Metern ihre Runden gedreht. Damit hat das unbemannte Solar-Segelflugzeug der ETH Zürich einen Weltrekord erflogen. Fernziel der Forscher ist der Mars. (ht/sda)
     




    Sky Sailor soll auf dem Mars eingesetzt werden.

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    Mit 2,5 Kilo Gewicht und einer Spannweite von 3,2 Metern ist die «Sky Sailor» ein kleines Flugzeug. Gerade darauf legt Projektleiter André Noth auch Wert, wie er am Montag gegenüber der SDA sagte. Er will beweisen, dass es möglich ist, mit einem kleinen Solar-Flugzeug zum Mars zu fliegen.

    Noth hat genaue Vorstellungen. Das Mars-Solarflugzeug würde zusammengefaltet in einer Kapsel, einer so genannten «Aero-Shell», zum Mars geflogen. Dort würde die Kapsel sich öffnen, das Flugzeug sich entfalten und Erkundungsflüge absolvieren.

    Noth will mit einem Solar-Kleinflugzeug eine Höhe von 13'000 Metern erreichen. Dort seien verschiedene Gegebenheiten ähnlich wie beim Mars. Britische Forscher hätten dies zwar schon mit einem Flugzeug-Prototypen gemacht - der hatte allerdings eine Spannweite von 18 Metern. Noth: «Wir wollen unbedingt bei drei Metern bleiben».

    Batterie tags aufladen, nachts brauchen

    Für die Mars-Mission müsste ein Flugzeug Wochen und Monate fliegen können. Dies wäre dank Solarzellen auf den Tragflächen machbar. Tagsüber laden sie sich auf und füllen die Batterie mit überschüssigem Solarstrom. Nachts übernimmt die Batterie die Stromversorgung, am folgenden Morgen beginnt der Kreislauf erneut.

    Dass dies möglich ist, hat die «Sky-Sailor» bewiesen. Das unbemannte Kleinflugzeug startete am Freitag mittag um 12.30 Uhr und landete am Samstagnachmittag nach 27 Stunden. Bei der Landung war die Batterie schon wieder voll, wie die ETH Zürich am Montag mitteilte.

    In den 27 Stunden legte der Solarsegler zwischen 800 und 900 Kilometer zurück. Und dabei blieb er stets in einer Höhe von 200 bis 400 Metern. Das ist für das Projekt wichtig.

    Konstante Höhe

    Die «Sky Sailor» ist nämlich laut ETH Zürich nicht das erste unbemannte Solarflugzeug, das mehr als 24 Stunden am Stück fliegen kann. Eine Premiere ist aber die Einhaltung einer konstanten Höhe. Bisherige Modelle flogen etwa vor der Dunkelheit sehr hoch hinauf und glitten im Laufe der Nacht zur Erde zurück.

    Vor vier Jahren hatte die Europäische Weltraum-Organisation ESA die ETH Lausanne damit beauftragt abzuklären, ob sich unbemannte Solarflugzeuge für Erkundungsflüge über dem Mars eignen würden. Als nach zwei Jahren die Finanzierung auslief, lagen laut Noth «schöne Ergebnisse» vor, aber kein 24-Stunden-Flug. Man habe dann allein weitergemacht. Heute sei es «mehr ein ETH-Zürich-internes Projekt».

    Kategorie: Solarenergie & Solartechnik 

    SMA zeigt neue Generation von Sunny Boys

    Publiziert: Monday, den 16.June 2008 um 12:12 Uhr 

    10.06.2008: Seit April sind sie auf dem Markt und werden auf der Intersolar einen großen Auftritt haben, die Wechselrichter der neuen Sunny-Boy-Generation der SMA Technologie AG.

    Link zur Sunny Boy Linie: http://www.sma.de/de/produkte/solar-wechselrichter/sunny-boy.html

    Zwei Leistungsklassen der Multistring-Wechselrichter liegen bislang vor - 4000TL und 5000TL. Mit dem 3000TL kommt die dritte voraussichtlich im Herbst auf den Markt. Allen gemeinsam sind die von SMA bereits vor einem Jahr gepriesenen Weiterentwicklungen. So kommunizieren die Geräte kabellos über Blue-tooth, lassen sich über Federzugklemmen ohne Werkzeug anschließen und im Mehrfachpack über eine Hutschiene an die Wand bringen. Mit einem vom Hersteller angegebenen Europäischen Wirkungsgrad von 96,2 Prozent (4000TL) beziehungsweise 96,5 Prozent (5000TL) liegt Marktführer SMA weiterhin im vorderen Feld in dieser Leistungsklasse. Prämiert wurde die Gestaltung der Geräte mit dem renommierten »iF Product Design Award« in der Kategorie Industrie.
    Komplettiert hat SMA die Serie der Sunny Mini Central. Nachdem der 8000TL im Vorjahr herausgebracht wurde, sind seit Mai dieses Jahres auch der 9000TL, der 10000TL und der 11000TL erhältlich. Gedacht sind die Geräte mit dem laut SMA angegebenen Rekordwert für den Europäischen Wirkungsgrad von mindestens 97,5 Prozent (bei weniger als 10 Watt Eigenverbrauch) für Kraftwerke mit einer Leistung zwischen 25 und 50 Kilowatt. Da jeder Wechselrichter den Strom einphasig ins Netz speist, dieses aber wegen der großen Leistung überlasten würde, sind immer drei Geräte zusammen zu betreiben.

    Frisch überarbeitet und im Ergebnis mit verbessertem Wirkungsgrad werden die Großwechselrichter Sunny Central 100 outdoor und Sunny Central 1000MV gezeigt. Ersterer hat sich beim Europäischen Wirkungsgrad von 96,2 auf 97,6 Prozent verbessert, der 1000MV von 96,4 auf 97 Prozent. Auch ein neues Gerät für Inselanlagen hat SMA entwickelt und der Familie der Sunny Island damit den fünften Wechselrichter hinzugefügt. Der SI 2224 ist kleiner und mit 18 Kilogramm wesentlich leichter als seine Geschwister, weist aber mit einem maximalen Wirkungsgrad von 93,6 Prozent eine geringere Effizienz auf.

    Wem die neuen Produkte keinen Besuch am Messestand zu rechtfertigen scheinen, dem sei noch ein Hinweis gegeben: Der Marktführer unter den Wechselrichterproduzenten will zur Intersolar auch einen Einblick in die »Zukunft der Solartechnologie« geben und hinter die Kulissen der SMA-Entwicklungsabteilung schauen lassen.
      

    Kategorie: Solarenergie & Solartechnik 

    Grossansturm auf Kostendeckende Einspeisevergütung

    Publiziert: Friday, den 02.May 2008 um 11:58 Uhr 

    02.05.2008

    Das revidierte Energiegesetz enthält ein Paket von Massnahmen zur Förderung der erneuerbaren Energien sowie zur Förderung der Effizienz im Elektrizitätsbereich. Hauptpfeiler ist dabei die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) für Strom aus erneuerbaren Energien. Jährlich sollen dafür rund 320 Millionen Franken zur Verfügung stehen. swissgrid führt im Auftrag des Bundes die Abwicklung der KEV durch. Anmeldungen für die KEV werden seit dem 1. Mai 2008 mittels offiziellen Anmeldeformulars entgegengenommen. Seit gestern ab 00.00 Uhr bis heute 14 Uhr sind über 2'500 Anmeldungen per E-Mail und gegen 1'000 Anmeldungen per Briefpost bei swissgrid eingegangen. Das swissgrid Kundenkompetenzzentrum hat im selben Zeitraum über 250 Anrufe entgegengenommen.

    swissgrid überprüft die Vollständigkeit der Unterlagen und informiert den Projektanten daraufhin mit einem verbindlichen Bescheid. Massgebend für die Berücksichtigung des Projektes ist das Anmeldedatum und die Grösse der Anlage. Pro Jahr kann deshalb die kostendeckende Einspeisevergütung nur für so viele neue Anlagen zugesprochen werden, wie es die maximale Vergütung der jeweiligen Technologie zulässt. Dies erklärt den Grossansturm auf die kostendeckende Einspeisevergütung.

    Die Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien - Wasserkraft bis 10 Megawatt, Photovoltaik, Windenergie, Geothermie, Biomasse und Abfälle aus Biomasse - wird ab dem 1. Januar 2009 erstattet und zwar für den ab diesem Zeitpunkt produzierten Strom. Die Vergütungsdauer beträgt je nach Technologie 20 bis 25 Jahre.

    Kategorie: Beschlüsse erneuerbare Energie 
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